Monatsarchiv für Juni 2009

Zwettl errichtet ein Denk(!)mal - 26.Juni bis 26.Juli 2009

Mittwoch, den 24. Juni 2009

 “Zwettl treibt´s bunt - Eine Stadt bringt Farben ins Land”

Nach den Farben “grün”, “gelb”, “rot” und “blau”, wird das erfolgreiche Projekt heuer mit “schwarz-weiss” fortgesetzt. 

In Zusammenarbeit mit der Traditionsmarke MATADOR wird vom 26.06 - 26.07 eine aus rund 25.000 Holzbauklötzen bestehende Skulptur mit “8 Metern Höhe” am Dreifaltigkeitsplatz geschaffen. Dabei wird das ehemalige obere Stadttor nachgebaut.     

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Ein Kunstwerk als Symbol unserer Gemeinsamkeit! - Unter diesem Motto sind die Gemeindebürger herzlich eingeladen, bei der Gestaltung dieses Bauwerkes mitzuwirken. 25.000 Matadorsteine wurden und werden ausgeteilt und jeder Einzelne kann damit seinen Beitrag zu diesem Kunstwerk - Denk(!)mal beitragen. Seien auch Sie Teil des Projektes und bauen Sie mit !!!!!!!!!!!!!!!!!!!     

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Das Team von “GLASZONE” hat zu diesem Anlass eine glänzende Hinweistafel für dieses Projekt gesponsert und wir hoffen das viele an diesem Projekt der Gemeinsamkeit mitmachen und die Aktion ein toller Erfolg wird.      

Das “Denkmal von Zwettl” - Gastkommentar des Initiators dieser Zwettler Aktion, Franz Ziegler:
 
Eine Geschichte mit mehreren Überschriften
  1;Wie aus einem Denkmal ein DENK(!)MAL wird
Das DENK(!)MAL von Zwettl 
Wandert man durch eines der vielen lieblichen Städte die Niederösterreich zu bieten hat, begegnen einem viele Denkmäler. Zwettl ist da keine Ausnahme.
An Bürgermeister mit strengem Blick wird gedacht, oder an den unbekannten Soldaten, an Naturkatastrophen oder andere regionale Großereignisse. Und das ist auch gut so.
Ein Historiker hat einmal ausgerechnet, wenn Napoleon tatsächlich in allen Gaststätten genächtigt hätte an denen eine Gedenktafel an ihn angebracht ist, hätte er 125 Jahre alt werden müssen.
Aber das ist eine andere Geschichte.
 
Viele diese Denkmäler haben gemeinsam, dass eigentlich keine Frauen oder Kinder vorkommen und oft an düstere Begebenheiten erinnern.
Das Denkmal von Zwettl, das DENK(!)MAL hebt das größte Großereignis hervor und betont den größten Schatz den wir haben.
Eine erfolgreiche Gestaltung einer lebenswerten Zukunft, die Kraft der Gemeinsamkeit und unsere Kinder.
Das DENK(!)MAL von Zwettl wird uns froh und guten Blickes auf eine schöne Zukunft einschwingen.
 2; Die Kraft der  Gemeinsamkeit 
…, ist die kräftigste Querschnittsmaterie überhaupt.
Wenn wir sie nur zulassen und zur Wirkung bringen.
Ameisen sind dafür ein schönes Beispiel. Oder die einigen hundert englischen Kinder, die durch gemeinsames Hüpfen die Seismographen der Erdbebenwarner zum Ausschlagen gebracht haben.
Schon Sokrates erkannte:
„ Wir handeln nicht, weil es schwierig ist, sondern es ist vielmehr schwierig weil wir nicht handeln.
Fast 12.000 ZwettlerInnen handeln.
Und machen aus einem kleinem Stückchen Matador ein großes Kunstwerk.    - GEMEINSAM! -

3; Verrückt sein bedeutet nicht verrückt sein
sondern ver—rückt sein, einen anderen Standpunkt einnehmen.
Oft findet sich eine Lösung ganz einfach durch einen anderen Blickwinkel.
Viele mögen das Ansinnen aus Kinderspielzeug ein Denkmal zu errichten – eben für verrückt erklären.
Gut.
Aber Zwettl und seine Bürger haben die Kraft um aus dem Irrationalen  die Energie für die Zukunft wachsen zu lassen. As dem gemeinsamen „spielerischen“ ein gemeinsames, positives Handeln entstehen zu lassen.
Und das DENK(!)MAL als Ausdruck und Sinnbild erinnert uns daran und kann in kniffligen Situationen auch weiterhelfen.
So wie aus einem simplen und einfachen Spruch „Yes, we can!“ ein weltweiter Chor der Zuversicht wurde.
Als erster Schritt.
Trotz (oder wegen?) aller Widrigkeiten und Verwerfungen der Gegenwart.
Als Symbol
Als        D E N K ( ! ) M A L
 
(Franz Ziegler - www.zieglerundpartner.at )